Lieber Gast,

Sie befinden Sich im größten hessischen Naturschutzgebiet "Kühkopf - Knoblochs-aue", das wegen seiner seltenen Pflanzen
und Tiere als Europareservat anerkannt ist. Der Kühkopf zählt zu den bedeutendsten Auenlandschaften in Mitteleuropa.

 

 

 

 

 

Starten Sie eine "Expedition" durch den
unberührten "Urwald".
Keine Sorge, ein Buschmesser wird
nicht benötigt aber festes Schuhwerk
und ein Fernglas sind sinnvoll.
In dem phantastischen Naturschauspiel
führt der Zufall Regie. Der Boden ist
bedeckt von kreuz und quer liegenden
Bäumen, dazwischen weite Blumen-
teppiche. Dichte Schilf- und Weiden-
bestände schützen die Ufer dieser
Altrheininsel. Ein ideales Revier für über
hundert Vogelarten vom Alpenstrand-
läufer bis zum Zwergtaucher.
Noch einmal soviele legen auf dem Weg
in Richtung Süden hier eine Zwischen-
landung ein.

 

 

 

Zwei aus der bunten Vogelschar, Nachtigal
und Haubentaucher, begleiten Sie symbolisch
bei Ihrem Streifzug.
Mit etwas Glück treffen Sie auf Rehe,
Füchse oder den Schwarzkittel.
Der Kühkopf ist nur zu Fuß oder mit dem
Fahrrad zu erkunden. Die "Dschungel-
pfade" starten von den Fußgänger-
brücken bei Erfelden oder Stockstadt
über 7,5 km bzw. 17 km.

Ursprünglich war der Kühkopf keine Insel. Der Durchstich der Rhein - Schlinge
erfolgte im Jahre 1829.

 

 

 

 

Das Forsthaus Kühkopf war bereits im
19. Jahrhundert Wohnsitz des
großherzoglichen Darmstädters
Försters. Schon damals hatte der
Förster die Erlaubnis seine Gäste mit Speisen und Getränken zu bewirten.
Dies waren jedoch einfache Gerichte wie Handkäse, und hausmacher Wurst
mit Brot, zu denen Apfelwein gereicht
wurde.